Snapshot von www.stublla-paletten.de

Die Startseite von www.stublla-paletten.de

Für die Firma Stublla-Palettenhandel in Seggebruch habe ich die Internetseiten fertiggestellt. Das Problem ist ja häufig, dass eine gut gehende und alteingesessene Firma nicht richtig wahrgenommen wird, wenn sie nicht mit Webseiten im Internet vertreten ist. Kostengünstig und mit guter Qualität kann diesem Problem jedoch abgeholfen werden.

Auf den Internetseiten von Stublla-Palettenhandel sind die Produkte der Firma, die eigenen LKWs, mit denen die Paletten transportiert werden und natürlich die Möglichkeiten, den Kontakt aufzunehmen vorhanden.

Des weiteren wurden Möglichkeiten zur statistischen Auswertung der Zugriffe in die Internetseiten integriert (Google-Analytics). Dadurch wird das Geschehen auf den Webseiten zumindest grob nachvollziehbar.

Die gesamten Website, die mit Joomla entwickelt wurde, wird gehostet auf dem von mir angemieteten Server. Die Domainregistrierung erfolgt über einen Geschäftspartner.

Die Internetseiten der Firma Stublla Paletten sind unter www.stublla-paletten.de abrufbar.

18. April 2010, 01:23 Uhr

Ich habe eine Präsentation des Schneider-Atelier Kreativ erstellt, die auf Youtube anzuschauen ist.
Die Präsentation ist aus einer Präsentation entstanden, die ich für meine Frau für das Schaufenster ihres Geschäftes gemacht habe. Dort werden Fotos in einem digitalen Bilderrahmen gezeigt.
Die Fotos wurden mit Coreldraw bearbeitet und entsprechende Hintergründe gestaltet. Dann wurden die fertigen Grafiken in Powerpoint zu einer Präsentation zusammengestellt und mit Musik unterlegt. Diese Powerpoint-Präsentation wurde mit Hilfe des Programms ispring Powerpoint to Flash Converter in eine Flash-Präsentation umgewandelt. Diese Flash-Präsentation ist auf der Webseite des Schneider-Atelier Kreativ veröffentlicht worden.
Mit Hilfe des Open Source Programmes Camstudio wurde die Powerpoint-Präsentation aufgenommen und mit Magix Video Deluxe 2006 nachbearbeitet und dann als MPEG-2 Datei gespeichert.
Diese MPEG-Datei habe ich dann nach Youtube hochgeladen. Und damit war dann die Erstellung der Präsentation und des Filmes beendet.

1. November 2009, 01:42 Uhr

Wir haben eine schöne, neue Wohnung gefunden und sind umgezogen.

Und zwar in die Wohnung Am Kirchhof 15 in Bückeburg.

Ich habe auch gleich mit meinem Sharp Zaurus SL5500G und dem Fortuna GPS Pocket XTrack und dem Programm qpegps die Koordinaten auf meinem Balkon bestimmt. Und zwar befindet sich der an 52,26593° Nord und 9,06084° Ost. Auf Google Maps kann man diese Koordinaten eingeben und dann sieht man, wo denn nun ungefähr mein Balkon ist. Das ist jetzt zwar nicht besonders hilfreich, aber solche Sachen sind ja auch immer interessant.

1. August 2009, 01:55 Uhr

Ich habe jetzt mit dem kleinen Content-Management-System cmsimple für Herrn Reinhard Rohe eine Website erstellt, mit der er seine Firma HFA-Motorradbedarf Reinhard Rohe im Internet präsentiert. So werden Roller-Fans aus Schaumburg mit einem zusätzlichen Angebot im Internet unter http://www.hfa-motorrad.de und in Nienstädt versorgt.

15. April 2009, 01:52 Uhr

Ich habe unter Debian 4.0r2 Hylafax als Fax-Server und das Modem Elsa 56K Internet c im Einsatz. Das Faxmodem kann am Besten als Class 2.0 Modem zum Faxen eingesetzt werden. Hierfür habe ich die Konfiguration eingesetzt, die unter /var/spool/hylafax/config/ in der Datei elsa-microlink-56k-basic-2.0 angegeben wurde. Andere Konfigurationen haben nicht oder nur sehr schlecht funktioniert. Das Modem habe ich über die serielle Schnittstelle und drahtlos über 2 Siemens Gigaset M101-Data angeschlossen. Die für die Schnittstelle eingestellte Übertragungsrate (Modemrate) beträgt 38400 Bd. Das passt alles sehr gut zusammen.
Problematisch ist die Qualität der Faxübertragung, weil das Fax standardmäßig nicht richtig hoch aufgelöst wird. Doch auch dies kann man lösen.
Das Vorgehen für die Faxübertragung ist im Grunde einfach. Ich erstelle mit OpenOffice eine PDF-Datei des zu übertragenen Textes. Dann sende ich den Text mit sendfax weg. Das Protokoll der Faxübertragung kann ich mir mit dem Programm GFax ansehen. Für sendfax ist aber die Befehlszeile wichtig. Durch den Parameter -G oder auch -m wird die Auflösung des Faxes beim Senden besser. Ich habe festgestellt, dass ohne weitere Parameter über die Qualität das Fax beim Empfänger nachher kaum lesbar ist. Die Parameter für sendfax kann man sich genau in der man-Page nachschlagen.

18. April 2008, 01:58 Uhr

Der PC, mit dem ich am liebsten arbeite, hat ein Elitegroup K7VTA3 Mainboard mit Sockel A (Sockel 462) mit einer KT333CE Northbridge und einer VT8235 Southbridge.
Bis vor ein paar Tagen betrieb ich es mit einem AMD Athlon XP 1800+ Prozessor. Eine NVidia Geforce 4 MX 4000 AGP-Grafikkarte erlaubt es mir, den PC auch mal zum Spielen zu benutzen. Allerdings ist dies eher eine Seltenheit.

Nachdem ich festgestellt hatte, dass der Stromverbrauch doch recht erheblich war (in der Spitze bis zu 141 Watt mit dem Athlon XP 1800+, nur der PC, ohne Monitor), war ich ziemlich erschrocken. Ich machte mich dann mal schlau und kaufte mir einen gebrauchten AMD Geode 1750 NX Prozessor, der im Gegensatz zum AMD Athlon XP 1800+ Prozessor (1533 MHz) nur mit 1400 MHz taktet. Allein der Wechsel der CPU führte zu einer Stromeinsparung von minimal 40 Watt. In der Spitze hat der PC jetzt nur einen Stromverbrauch von 98 Watt und im Normalbetrieb eine Leistungsaufnahme von nur noch 74 Watt.

Damit das aber auch funktioniert, sind ein paar kleine “Tricks” notwendig, die aber von jedem Benutzer eingesetzt werden können. Und zwar habe ich mir die Rightmark CPU Clock Utility Version 2.30.1 heruntergeladen und installiert.

Das Problem nach Einsetzen der AMD Geode 1750 CPU ist nämlich, dass zwar das K7VTA3 Mainboard (Version 6) die Spannungswerte (VCORE) für die CPU richtig einstellte, aber dass es die AMD Geode 1750 CPU nur mit 800 MHz betreibt. Das ist ja auch gewünscht, denn dadurch hat man die geringste Leistungsaufnahme und kann man am meisten Strom sparen.

Während der AMD Athlon XP 1800+ mit einer Leistungsaufnahme von 65 Watt aufwartet, hat der AMD Geode 1750 NX nur eine maximale Leistungsaufnahme von 25 Watt.

Der AMD Geode 1750 NX Prozessor wurde von meinem Mainboard als AMD Mobile Athlon 4 800 MHz erkannt. Und auch Rightmark CPU Utilities erkennen den AMD Geode 1750 NX Prozessor entsprechend. Auch von CPU-Z wird der Geode als AMD Mobile Athlon erkannt. Hier die Anzeigen von CPU-Z bei höchster Geschwindigkeit des Geode 1750 NX:

Es gibt einen kleinen Widerspruch zur Anzeige von Rightmark CPU Utilities. Die geben nämlich ein VCore von 1,250 V an, während CPU-Z ein VCore von 1,425 V angibt.

Man kann jetzt aber dort verschiedene Leistungsstufen einstellen. Und zwar sind dies ein Mal “Power Saving”, dann läuft der AMD Geode 1750 NX Prozessor mit 800 MHz. Das ist für mich der Normalzustand. Denn zum Surfen und für die Textverarbeitung ist mehr Leistung wirklich nicht erforderlich. Dann kommt es bei meinem PC zu einer Leistungsaufnahme von 73 bis 74 Watt.

Wenn ich allerdings Bilder oder Videos verarbeite oder den Computer zum Spielen benutze, dann ist mehr Leistung gefordert. Ich stelle dann die AMD Geode 1750 NX CPU auf “Maximal Performance” ein. Dann verbraucht der AMD Geode 1750 NX Prozessor 25 Watt.
Natürlich wird dann auch die AGP-Grafikkarte mehr gefordert und so kommt es dann zu dem Verbrauch von 98 Watt, den ich gemessen habe.

Die geringe Leistungseinbuße von 133 MHz gegenüber dem Athlon XP 1800+ die werde ich mir noch durch die Aufrüstung meines PC von 512 MB auf 2 GB Arbeitsspeicher “versüßen”.

Dadurch wird das Gesamtsystem dann wieder leistungsfähiger und der Computer kann noch einige Jahre halten, bevor dann ein Ersatz dafür notwendig wird. Den höchsten Effekt für die Umwelt kann man ja mit einem Computer erzielen, indem man ihn möglichst lange nutzt. Denn bei der Herstellung des Computers fallen die höchsten Umweltbelastungen an. Ein Umstieg auf Vista ist daher sowieso bisher nicht geplant und ich kann auch keinen Grund dafür erkennen. Ganz im Gegenteil habe ich schon fast alles auf Debian Linux umgestellt, um die Umstellung auf Vista nicht mehr zwangsweise mitmachen zu müssen.

Insgesamt würde ich daher sagen, dass der Ersatz der stromhungrigen Athlon XP-Prozessoren durch AMD Geode 1750 NX Prozessoren oder andere Mobile Athlon XP CPUs eine sehr gute Sache ist, die dann auch am Ende zwar per Saldo nicht bares Geld spart, weil ja für die CPU auch Geld aufzuwenden ist, aber dann doch bei der Benutzung des Rechners ein wesentlich besseres Gefühl hinterlässt.

Aus der Lektüre des Internet habe ich mitbekommen, dass es manchmal mit dem AMD Geode 1750 NX bei anderen Boards Probleme mit der Anpassung der Spannung gibt. Ich habe da bei mir keine Probleme festgestellt. Der AMD Geode 1750 NX läuft bei mir mit einer VCORE von 1,25 Volt. Das stellte das K7VTA3-Board automatisch ein. Mit Rightmark CPU Utilities kann man die Spannung noch erhöhen. Dadurch konnte ich aber keine Vorteile feststellen.

Bei einer Neuanschaffung eines Rechners würde ich auf solche Stromsparprozessoren nie mehr verzichten wollen. Eine Alternative wären eventuell Notebook PCs, aber da diese technisch immer so schnell veraltet sind und für Erweiterungen keinen Platz haben, würde ich, da ich mit dem PC nicht mobil sein muss, immer einen Desktop PC vorziehen. Dann aber in Zukunft nur mit der notwendigen Stromspartechnik, zu der auch noch mehr gehört als die CPU.

19. Februar 2008, 09:06 Uhr

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Frage des Stromverbrauches eines PCs. Diese Frage ist insbesondere nach den letzten Strompreiserhöhungen für mich aktuell geworden und mein Augenmerk galt zunächst der Leistungsaufnahme meines eigenen Computers. Ein Energiekosten-Messgerät, Modell EKM 30, das ich vor einiger Zeit einmal beim PLUS-Discounter erworben hatte, leistete mir bei einer ersten Bestandsaufnahme gute Dienste. Vom Stromverbrauch meines PC am Schreibtisch war ich erschüttert, hatte ich doch mit solch einem hohen Verbrauch nicht gerechnet. Mein PC mit einem Athlon 1800 XP Prozessor und einer Grafikkarte NVidia Geforce 4 MX 4000, an dem ich täglich arbeite, hat einen ständigen Verbrauch, der zwischen 115 und 136 W (Watt) liegt. Noch im Stand-By, also ausgeschaltet, hat er eine Leistungsaufnahme von 11 W.
Im Vergleich dazu hatte mein früherer Rechner mit einem AMD K6/2-500 MHz mit einer einfachen AGP-Grafikkarte Rage Pro 128 einen Stromverbrauch von 41 bis 65 W, ausgeschaltet, da AT-Netzteil, hat er einen Verbrauch von 0 W.
Ein Laptop-Computer mit Mobile Intel Celeron 1,33 MHz zieht 23 bis maximal 44 W Strom aus der Steckdose, hauptsächlich aber so etwa 25-28 W. Ausgeschaltet zieht er ebenfalls 0 W, könnte aber etwas Strom ziehen, wenn das Akku gerade geladen wird.
Heutige, modernere Prozessoren als die, die ich selber getestet habe, und vor allem die Grafikkarten für Spiele, führen zu wesentlich höherem Stromverbrauch, sind aber auch teilweise recht effizient in der Ausnutzung des Stroms. Neuere AMD Prozessoren mit Doppelkern gibt es auch in der Stromsparvariante mit 45 W. Die Regel sind aber so um die 75 W allein für den Prozessor. Intel-Prozessoren sind aktuell in der Spitzenlast sparsamer, aber im lastarmen Betrieb etwas hungriger.
Es gibt aber sogar Prozessoren, die über 100 Watt Leistungsaufnahme haben.
Moderne PCI-Express Grafikkarten können bis zu 300 Watt Leistungsaufnahme haben.
Andererseits gibt es aber auch Stromsparwunder von AMD, die Geode-Prozessoren, die nur 9 oder 14 Watt Leistungsaufnahme haben. Eine PCI-Grafikkarte verbraucht gerade mal 10 Watt und höchstens 25 Watt.
Während also Notebooks schon wegen der Notwendigkeit des Akkubetriebes wenig Strom verbrauchen, sind die Desktop-Computer generell stromhungriger. Doch auch beim Desktop-PC kann man erheblich an Strom sparen und trotzdem eine gute Leistung haben.
Diesen Aspekten habe ich mich dann einmal gewidmet.
Jedoch sind nicht nur der verwendete Prozessor und die Grafikkarte entscheidend für den Stromverbrauch des Rechners, sondern auch das verwendete Netzteil, also die Komponente, die den Strom von der Netzspannung in die Spannungen, die im Computer benötigt werden, transformiert. Neben der unterschiedlichen Stärke der Netzteile ist das wesentliche Merkmal des Netzteils dessen Wirkungsgrad. Hier gibt es schlechte Netzteile mit einem Wirkungsgrad von 60% und gute Netzteile, die einen Wirkungsgrad bis zu 90% haben können. Mindestens 80% Wirkungsgrad sollte das im Computer verbaute Netzteil haben. Generell kann man sagen, dass, je leiser ein Computer arbeitet, desto effizienter er wohl sein wird, da alle Verluste, sowohl am Prozessor, wie auch an der Grafikkarte als auch am Netzteil Abwärme verursachen, die dann meist von Lüftern an den Raum abgegeben wird. Die Lüfter verursachen umso mehr Lärm, je stärker sie arbeiten müssen und deshalb kann man letztlich auch das Lüftergeräusch als Indikator dafür nehmen, wie effizient ein Computer mit dem Strom umgeht. Ich zumindest schalte den Computer nämlich nicht deshalb ein, weil ich damit heizen will.

Weitere Einflussfaktoren auf den Stromverbrauch sind der Chipsatz des Mainboards, die sonstigen Komponenten auf dem Mainboard, die Anzahl der Festplatten und die angeschlossenen sonstigen Karten. Auch die Stromversorgung von Komponenten über USB spielt eine Rolle.

Dann ist auch noch das Display wichtig. So ein Flatscreen-Display kommt bei mir gerade mal auf 30 Watt, während ein Röhrendisplay 100 Watt braucht.

15. Februar 2008, 09:07 Uhr

Diese Woche habe ich uns eine Sat-Anlage installiert. Bei Aldi gab es ein Sonderangebot und da habe ich dann mal eingekauft. Allerdings habe ich den neuen Receiver meiner Mutter abgegeben, da diese mit ihrem alten Receiver kein Sat 1 mehr empfangen kann. Das liegt daran, dass der alte Receiver die hohen Frequenzen, in denen Sat1 jetzt von Astra aus sendet, nicht beherrscht. Den alten Receiver, einen SEG 2052 FTA Digitalreceiver und die neue Sat-Antenne von Aldi, Medion habe ich erhalten. Und so bin ich dann auch zu einer Sat-Anlage gekommen, die ich auf Hotbird 13° ausgerichtet habe, in erster Linie, um damit die dort ausgestrahlten russischen Programme zu empfangen. Wir haben ja zuhause sowieso einen Kabelanschluss, so dass ich ohnehin die deutschen Programme über Kabel empfange.

Die neue Satellitenantenne am Balkon

Die neue Satellitenantenne (Horizontaldurchmesser 50 cm, Vertikaldurchmesser 55 cm) habe ich an unserem Balkon montiert. Wichtig an der Befestigung der Satellitenantenne war mir, dass diese zum einen sehr stabil und zum anderen aber auch so sein sollte, dass sie den Balkon nicht beschädigen sollte. Wir wohnen ja schließlich zur Miete und da ist es dann immer schlecht, wenn irgendwo außen am Haus Löcher gebohrt werden oder irgendetwas beschädigt wird. Ich habe mir dann zwei verzinkte Metall-Locheisen und ein paar Schrauben mit Muttern aus dem Baumarkt geholt und diese mit der Grundplatte der von Medion mitgelieferten Halterung der Satellitenantenne am Balkongeländer verschraubt. Das ist sehr stabil geworden und sollte jedem Sturm trotzen können. Bei Gelegenheit muss ich noch die Schrauben kürzen und alles so mit der Flex bearbeiten, dass sich an dieser Konstruktion möglichst niemand verletzt.

Befestigung der Satellitenantenne am Balkon

Ausgerichtet auf Hotbird habe ich die Satellitenantenne ziemlich einfach, aber es war ein wenig Tüftelei: Zunächst habe ich mit einem einfachen Kompass die ungefähre Südrichtung festgestellt und die Antenne darauf gedreht. An der Grad-Einteilung, die an der Kunststoff-Befestigung der Antenne vorhanden ist, habe ich die Antenne vertikal auf 30° eingestellt. Das ist der Elevationswinkel. Für meinen Standort in Bückeburg wäre der zwar genau 30,17°, jedoch ganz so genau brauchte ich es im ersten Moment ja nicht. Dann habe ich den Kompass auf das Balkongeländer gelegt und ungefähr 170° Azimuthwinkel ausgemessen und die Antenne horizontal dann ungefähr auf diesen Winkel gedreht. So genau ging das Arbeiten überhaupt nicht. Alles war nur eine grobe Schätzung.

Die genaue Einstellung ging dann anders weiter. Und zwar habe ich mir den Sat-Receiver und einen kleinen Fernseher auf den Balkon geholt. Alles wurde dann an das Sat-Kabel angeschlossen und dann habe ich den Satelliten genau mit dem Antennen-Installationsmenü des Sat-Receivers eingestellt. Da wird nämlich der Signalpegel des Satelliten angezeigt. Dreht man nun die Antenne in die richtige Richtung, dann steigt der Signalpegel an. Dreht man sie in die falsche Richtung, dann sinkt der Signalpegel wieder. Und so habe ich etwa eine Viertelstunde an der Antenne herumgedreht bis ich dann die richtige Einstellung hatte. Dann habe ich einen Sendersuchlauf gestartet. Der dauerte einige Zeit, richtig lange, aber es wurden schnell die ersten Sender des Hotbird-Satelliten auf dem Bildschirm aufgelistet. Das habe ich schön brav erstmal durchlaufen lassen, bis zu Ende geführt und dann erstmal einige Programme angeschaltet. Ich hatte die Fernsehprogramme von Hotbird!

Zum Schluss habe ich die Befestigungsschrauben der Antenne schön fest gedreht, damit die sich bei Wind und Wetter nicht wieder verstellt.

Wichtig für mich war der Durchgang des Kabels von der Satellitenschüssel in das Wohnzimmer durch die Kunststoff-Balkontür. Dafür hatte ich zunächst noch keine Lösung, denn durchbohren wollte ich die Balkontür nicht. Wie gesagt, es ist eine Mietwohnung und ich will keinen Ärger mit dem Vermieter später falls ich mal umziehen sollte. Doch ich vermutete, dass es dafür eine gute Lösung gäbe und machte mich erstmal auf in unseren Baumarkt. Und, tatsächlich, ich fand eine “Fensterdurchführung”, das ist ein flaches, etwa 20 cm langes Kabel in einer weichen, gummiartigen Kunststoffummantelung, welches an beiden Enden einen Anschluss für ein Sat-Kabel hat. Das war zwar im Baumarkt ziemlich teuer, 11,- Euro, und wäre über einen Online-Shop sicher günstiger zu kaufen, aber es war die Lösung für mein Problem. Ich brauchte jetzt nur noch ein zweites Sat-Kabel, da das erste Sat-Kabel ja nur bis zur Balkontür ging (Es musste ja dort mit der Fensterdurchführung verschraubt werden). Das kaufte ich auch noch. So ausgestattet konnte ich dann meinen Receiver im Wohnzimmer installieren.

Fensterdurchführung für Sat-Kabel an der Balkontür

Nicht ganz ideal ist im Moment noch die Befestigung der Fensterdurchführung an der Balkontür. Sie soll ja nicht verschiebbar sein. Ich habe dafür einfaches Isolierband genommen, das, wie man sieht, nicht so gut hält. Da werde ich mir noch einmal gutes Montageband besorgen. Dann sitzt das auch richtig fest.

Jetzt ging es aber an die Einstellung der russischen Sender im Receiver. Die sind gar nicht so leicht zu finden. Die automatische Sendersuche lieferte jedenfalls nicht alle Sender. Deshalb musste ich die fehlenden Sender manuell einstellen. Im Internet gibt es gute Sendertabellen. Die habe ich mir zu Hilfe genommen. Zur Benutzung muss man aber einige Abkürzungen verstehen. VPID bedeutet Video-Programm-ID, Audio ist die Audio-Programm-ID, und dann gibt es noch PCR PID, das sind Zeit-Informationen, die für die Aufnahme des Senders im MPEG-Format notwendig sind und im Datenstrom mitgesendet werden. Ich musste also die russischen Sender, die mir noch fehlten, manuell zu meiner Programmtabelle hinzufügen.

Ich stelle hier mal die russischen Sender zusammen, die ich eingestellt habe.
- Music Box Russia, 10971 H, VPID: 259, Audio: 515, PCR: 259
- Russia Today (englisch), 10971 H, VPID: 276, Audio: 532, PCR: 276
- Music One Ru TV, 11013 H, VPID 275, Audio: 531, PCR: 275
- Rusiya Al-Yaum (arabisch), 11013 H, VPID 260, Audio: 516, PCR: 516
- RTR Planeta, 11034 V, VPID: 820, Audio: 830, PCR: 820
- Vesti, 11034 V, VPID: 1020, Audio: 1030, PCR: 1020
- Euronews (russisch), 11034 V, VPID: 920, Audio: 936, PCR: 920
- TBN Russia, 11566 H, VPID: 8007, Audio: 8107, PCR: 8007
- RTVi, 12322 H, VPID: 41, Audio: 42, PCR: 41
- RBC TV, 12520 V, VPID: 603, Audio: 604, PCR: 603
- Sport Planeta, 12597 V, VPID: 80, Audio: 81, PCR: 80

Aus Kasachstan kommt noch:
- Caspionet (Khaber TV), 12149 V, VPID: 160, Audio: 161, PCR: 160

23. September 2007, 09:08 Uhr

Ein kurzer Hinweis sei mir erlaubt auf den Blog moolanomy. Dort hat Pinyo die seiner Meinung nach 10 besten Informationsquellen, um einen besseren Blog zu bauen, aufgeführt. Allerdings ist dieser Blog auf Englisch. Diesen Link will ich mir merken und liste ihn deshalb hier:
Top 10 resources to build a better blog

12. September 2007, 09:09 Uhr

Heute Abend hatte ich ein Problem mit einem D-Link DI 624 WLAN Router.
Der Router hat sich komplett verabschiedet, nachdem er etwa 3-4 Monate problemlos gelaufen war. Doch die Umstände der Sache waren schon merkwürdig.

Das Problem war, dass alle Leuchten für die LAN-Anschlüsse leuchteten, obwohl nur ein LAN-Anschluss belegt war. Am PC wurde aber gemeldet, das LAN-Kabel sei nicht verbunden. Die WLAN-Lampe leuchtete nicht mehr und WLAN war auch nicht mehr möglich. Seit dem Nachmittag “ging kein Internet mehr”. Die Status-Lampe leuchtete nicht.

Ich resettete den Router zurück auf Werkseinstellungen. Daraufhin bekam der PC, der mit LAN-Kabel mit dem Router verbunden war, auch eine IP-Nummer zugewiesen und konnte den Router pingen. Das war ja wenigstens schon mal was.

Doch die Überraschung kam dann. Als ich die Standard-IP-Nummer 192.168.0.1 für den Router im Browser aufrief, kam ein Eingabebildschirm, in dem ich eine Datei zum Firmware-Update auf den Router laden sollte und nicht etwa eine Passwortabfrage und dann das Administrations-Menü. Das war natürlich sehr, sehr merkwürdig und sowas hatte ich vorher noch nie.

Ich hatte auf dem PC noch die letzte Firmware-Datei, die ich auf den Router geladen hatte und mit der der Router bisher anstandslos lief, gespeichert. Daher überlegte ich mir: Vielleicht hat der Router durch irgendwelche Umstände, die ich nicht nachvollziehen kann, seine Firmware verloren und fordert mich jetzt zum Laden einer Firmware auf… Also lud ich die letzte Firmware wieder auf den Router.

Das Ergebnis war so, dass der Router sich wieder exakt genau so verhielt wie bevor ich überhaupt mit irgendeiner Fehlersuche oder Fehlerbehebung angefangen hatte… Mehr als merkwürdig.

Und das weiterhin Verrückte, nach einem weiteren Reset des Routers wurde ich wie vorher zum Update der Firmware aufgefordert….

Da war ich ja schon mal.

Nach diesen Erlebnissen gehe ich zunächst mal davon aus, dass es sich um einen Defekt irgendeines Speicherbausteins im Router handelt. Etwas anderes kann ich mir allen Ernstes im Moment gar nicht vorstellen. Glücklicherweise ist das Gerät noch in der Garantie.

Hier habe ich ein, leider etwas unscharfes, Bild des Typenschildes des Routers:

Update 12.09.2007 Mittags:
So, jetzt war das Gerät bei der Werkstatt des Händlers. Und siehe da: Die Kiste lief einwandfrei, sogar die Einstellungen (Internet-Zugang, Verschlüsselungscodes für Netzwerk usw.) waren alle noch vorhanden. Ich habe dann das Gerät wieder angeschlossen und es lief wieder einwandfrei. Fehlerursache: Unbekannt. Es reichten ein paar Stunden ohne Stromzufuhr, um den Router wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zurückzusetzen. Offensichtlich hat er weder auf die Reset-Prozedur, die ich zwei Mal durchführte, reagiert, noch auf das Firmware-Update, das ich durchführte. Allerdings hat der Router während der Prozeduren sein gewohntes Geblinke gezeigt. Es sieht so aus, als wäre nie irgend ein Defekt oder Eingriff am Router passiert.

Dieser Fall bleibt für mich mysteriös. Alle sind zufrieden, aber ich dann doch irgendwie nicht. Es bleibt abzuwarten, wie der Router sich jetzt wieder im täglichen Betrieb verhält. Bei Gelegenheit schau ich dann auch noch mal nach, welche Firmware da eigentlich jetzt genau drauf ist.

Update 17.01.2008: Der Router hatte das oben geschilderte Problem später dann noch öfter. Durch “Nachts ohne Strom liegenlassen” hat sich das Problem dann immer wieder von selbst gelöst.

11. September 2007, 09:10 Uhr